DER ROTE HUFEN Die Mittelaltergruppe unterwegs im 13.Jahrhundert
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Im Jahre des Herrn 1210...
Ein weiteres Jahr ohne Kaiser....


Ein aussergewöhnlich kühler Tag. Zwei Tage vor Bonifazius, erreicht der ROTE HUFEN den Rhein beim Kloster Hartnau. Zu später Stund, es dämmert schon, als der Tross bei der Brücke ankommt. Die Tore sind bereits verriegelt!
Man entscheidet sich das Lager vor dem Kloster aufzuschlagen. Emsig laden die Soldaten unter der Führung des Hauptmanns die Kisten von den Karren und schlagen die Zelte auf!
Die Söldner tränken die Pferde, während dessen die Köchin mit Hilfe des Schmieds das Feuer und die Kochstelle errichtet. Auf dem Speiseplan steht Hase. Darum kümmert sich eiligst der Jäger, der mitsamt seiner Familie im angrenzenden Wald zwischen den Bäumen entschwindet. Die Musiker spielen ihre Lieder auf, worauf sich der Adel mit einem Tänzchen vergnügt.

Das Lager ist errichtet, das Feuer brennt und die Ersten würzigen Düfte steigen aus den blubernden Töpfen. Frohen Mutes sammelt man sich als bald an jenem warmen Plätzchen und vergnügt sich an Speis und Trank, Gelächter erschallt, der nächste Tag wird geplant. Morgen ist Markt in Dornstadt und alle freuen sich auf gute Handel.

Später beim Eindunkeln, ist nebst dem gedämpften Rauschen des Flusses und dem Knistern des Feuers ein lieblich Liedlein zu hören, das der Händler auf seiner Flöte spielt, um allen die Nacht zu versüssen.

Freudig wird der nächste Tag erwartet...